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RENTENBERATER MATTHIAS CARL

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Auch einseitige Kniegelenksarthrose kann Berufskrankheit sein

14.06.2016

 

                                                                                                                                © kwarner/ www.fotolia.com

 

Auch einseitige Kniegelenksarthrose kann Berufskrankheit sein

 

Betroffene, die jahrelang einseitig kniend gearbeitet haben, können eine Verletztenrente erhalten, sofern die einseitige Kniegelenksarthrose als Berufskrankheit anerkannt wird, so das Sozialgericht Dortmund.

Im vorliegenden Fall musste ein Gas- und Wasserinstallateur mehr als 13.000 Stunden eine kniebelastende Tätigkeit ausüben. Wegen der Einseitigkeit der Arthrose bezweifelte die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG) den beruflichen Zusammenhang und lehnte die Anerkennung einer Berufskrankheit ab.

Das Sozialgericht Dortmund verurteilte die BG jedoch mit Urteil vom 22.05.2015 (S 18 U 113/10) dazu, die einseitige Kniegelenksarthrose als Folge der Berufskrankheit anzuerkennen und dem Betroffenen eine Verletztenrente zu gewähren. Nach Auffassung des Gerichts entspricht die einseitig ausgeprägte Kniegelenkserkrankung der jahrelangen kniebelastenden Arbeitshaltung in der Fechterstellung. Der Kläger hatte die einseitige Belastung mit überwiegenden Knien auf dem rechten Knie und in Beugestellung im linken Knie plausibel dargelegt.

Übergewicht schadet der Anerkennung nicht

Die Einseitigkeit der Arthrose in den Knien steht der Anerkennung als Berufskrankheit nicht entgegen, so das Gericht. Vielmehr spreche dies für einen hinreichenden ursächlichen Zusammenhang. Lediglich bei einer symmetrischen Belastung der Knie sei auch eine symmetrische Verteilung der Schäden zu erwarten. Der Befund im rechten Kniegelenk, der erst nach Aufgabe der Tätigkeit festgestellt wurde, spreche für den beruflichen Zusammenhang. Weiter wurde noch ausgeführt, dass das Übergewicht des Klägers der Anerkennung der Berufskrankheit nicht entgegensteht, weil die arbeitstechnischen Voraussetzungen der Berufskrankheit sowie ein geeignetes Krankheitsbild vorlagen.

 

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